LOKAL GEDACHT.
GEMEINSAM GEMACHT.
Gemeinde.Grünschnitt.
Aus dem Garten.
Zurück in den Kreislauf.

DAS PRINZIP
Ein bürgernaher Grünschnittplatz als Idee für Gemeinden und ihre Menschen.
Was im Ort wächst,
kann im Ort
weiterwirken.
Laub, Zweige und Rasenschnitt sind mehr als das Ende der Gartenarbeit. Gemeinde Grünschnitt bringt Anlieferung und sinnvolle Nutzung zusammen.
Die Idee: kurze Wege, verständliche Materialbereiche und eine Weitergabe vor Ort. Die Gemeinde bestimmt den Rahmen – gemeinsam wird geprüft, was wirklich funktioniert.
EIN KREISLAUF. DREI PERSPEKTIVEN.
ORDNUNG, DIE MAN VERSTEHT
Ein Platz.
Fünf Haufen.
Eine einfache Zuordnung als Ausgangspunkt. Was angenommen und weitergegeben werden kann, wird vor Ort festgelegt.

Sauber trennen.
Sinnvoll weiterdenken.
01Laub
Weiches und hartes Laub getrennt beurteilen. Zerkleinert und gemischt kann es Ausgangsmaterial für Kompost oder geeignete Bodenbedeckung sein.
Laub ist kein geprüfter Fertigkompost. Rottezeit und Pflanzenarten beachten.
02Strauchschnitt
Äste und Sträucher liefern holziges Strukturmaterial. Zerkleinert kann es eine Kompostmischung lockern oder als Oberflächenmulch an geeigneten Gehölzen dienen.
Fremdstoffe entfernen. Frisches Holz nicht pauschal in Gemüsebeete einarbeiten.
03Heckenschnitt
Feine und holzige Anteile unterscheiden. Die Pflanzenart, Herkunft und der Zustand bestimmen, welche spätere Nutzung infrage kommt.
Krankes oder unbekanntes Material vor einer Weitergabe mit dem Betreiber klären.
04Rasenschnitt
Frischer Schnitt ist feucht und verdichtet leicht. Für die Kompostierung angewelkt und mit trockenem Strukturmaterial mischen.
Als Mulch nur dünn und bei geklärter Herkunft verwenden; Pflanzenschutzbehandlungen beachten.
05Schnittgut / Mischmaterial
Die fünfte Kategorie sammelt Klärungsbedarf: Zusammensetzung und Herkunft zuerst prüfen, bevor eine Annahme oder Nutzung freigegeben wird.
Kein Sammelhaufen für Abfälle, Fremdstoffe oder ungeprüftes Problemmaterial.
Nur geeignete pflanzliche Materialien. Keine Verpackungen, Drähte, Kunststoffe, Bauschutt oder belasteten Stoffe. Unsichere Materialien zuerst abklären.
VON DER IDEE ZUR ORIENTIERUNG
Ein paar Klicks.
Mehr Klarheit.
Welches Material? Welche Verwendung? Die Werkzeuge machen das Konzept greifbar und zeigen, was noch zu prüfen ist.
01 / MATERIAL ZUORDNEN
Wohin mit meinem Schnitt?
Material auswählen und die passende Kategorie im Fünf-Haufen-Konzept kennenlernen. Die Annahmeregeln des späteren Standorts entscheiden.
Wählen Sie zum Beispiel Laub, Rasenschnitt oder Strauchschnitt.
02 / NUTZUNG PRÜFEN
Was passt in meinen Garten?
Eine Orientierung zu Rohmaterial und Verwendung. Nährstoffgehalt, Reife und Eignung lassen sich aus der Materialgruppe allein nicht bestimmen.
Materialhinweise & Quellen
Grundlage sind die Kompostfibel des Umweltbundesamts sowie Hinweise universitärer Beratungsstellen zu Gehölzmulch, Nadelstreu und Boden-pH und Rasenschnitt. Die Auswahlhilfe gibt keine garantierten Nährstoffwerte und ersetzt keine Prüfung der tatsächlichen Materialien.
03 / FAHRWEGE VERGLEICHEN
Weniger Weg.
Was macht das aus?
Vergleichen Sie zwei Strecken mit demselben Fahrzeug. Der Rechner zeigt die Differenz bei Fahrweg, Kraftstoffkosten und Auspuff-CO₂.
Die vorbelegten Zahlen sind frei änderbare Beispiele, keine gemessenen Standortdaten.
IHR MODELLVERGLEICH
Ihre Wege.
Ihre Annahmen.
Werte anpassen und „Fahrwege vergleichen“ wählen. Auch ein längerer neuer Weg wird als Mehrverbrauch ausgewiesen.
Rechenweg & Quellen
Jährliche Fahrwegdifferenz = (bisherige − neue einfache Strecke) × 2 × Fahrten pro Jahr. Kraftstoffdifferenz = Fahrwegdifferenz × Verbrauch / 100. Daraus ergeben sich Kraftstoffkosten und Auspuff-CO₂. Vorzeichen und Eingaben bleiben im Ergebnis nachvollziehbar.
Die gerundeten Emissionsfaktoren stammen vom Umweltbundesamt. Nicht erfasst werden unter anderem Herstellung des Kraftstoffs und Fahrzeugs, Maschinenbetrieb und Rotte. Materialmengen erzeugen keine CO₂-Gutschrift. Der Vergleich ist keine Gesamt-Klimabilanz.
GEMEINSAM VOR ORT
Eine Idee, die in
Ihre Gemeinde passt.
Bürgernah gedacht. Überschaubar geplant. Mit Regeln, die vor Ort funktionieren.

Zuzüglich geeigneter Zufahrt und Wendebereich. Schattenbaum, Hecke und klare Materialzonen als Gestaltungsidee – keine Standort- oder Genehmigungsplanung.
Standort & Verantwortung klären.
Fläche, Nachbarschaft, Zugang, Zuständigkeit, Annahmekriterien und erforderliche Freigaben gemeinsam mit Gemeinde und zuständigen Stellen prüfen.
Einfach nutzbar gestalten.
Fünf gut erkennbare Materialbereiche und eine verständliche Platzordnung. Sechs Öffnungstage pro Woche sind eine Konzeptidee; tatsächliche Zeiten legt der Betreiber fest.
Erproben & nachvollziehen.
Materialmengen, Fahrwege, Kontrollaufwand und reale Kosten erfassen. Daraus lässt sich beurteilen, ob das Modell vor Ort trägt. Fördermöglichkeiten werden projektbezogen geprüft.
Platz-Logbuch · lokal & optional
Für die spätere Erprobung lassen sich Anlieferungen und Abholungen auf diesem Gerät erfassen. Erst ein Klick auf „Eintrag speichern“ schreibt Daten in den Browser. Bitte keine Namen, Kennzeichen oder sonstigen personenbezogenen Angaben eintragen. Es findet keine Übertragung an den Betreiber statt.
Datum und Uhrzeit werden ergänzt. Der Speicher gilt nur für diesen Browser und diese Webadresse. Daten können beim Löschen von Browserdaten verloren gehen. CSV-Dateien können Angaben aus dem Logbuch enthalten; teilen Sie sie nur bewusst.
Lokale Einträge endgültig löschen? Vorher bei Bedarf als CSV sichern.
GUT ZU WISSEN
Klare Antworten.
Das Konzept soll verständlich bleiben – auch dort, wo die Umsetzung noch Entscheidungen braucht.
Ist der Grünschnittplatz schon geöffnet?
Diese Seite stellt ein Projektkonzept vor. Ein konkreter, geöffneter Standort mit verbindlichen Annahmeregeln und Öffnungszeiten wird hier nicht ausgewiesen. Bitte nicht aufgrund dieser Seite zu einer Fläche anfahren.
Ist die Abholung kostenlos?
Im Konzept ist die kostenlose Weitergabe geeigneter Biomasse vorgesehen. Ob, wann und unter welchen Bedingungen Material abgegeben wird, entscheidet der künftige Betreiber vor Ort.
Ist das Material fertiger Kompost?
Nein. Laub, Zweige und frischer Schnitt sind zunächst Rohmaterial. Das Konzept beschreibt keine kontrollierte Kompostierung mit nachgewiesener Reife oder Hygienisierung. Herkunft, Zustand und Eignung müssen vor der Nutzung geprüft werden.
Welche Stoffe gehören nicht auf den Platz?
Keine Kunststoffe, Verpackungen, Drähte, Metalle, Bauschutt oder belasteten Stoffe. Unbekannte Mischungen, auffällige Pflanzenteile und größere Erdmengen vorab mit dem Betreiber klären. Die örtliche Platzordnung ist maßgeblich.
Was kann der CO₂-Rechner belegen?
Er vergleicht zwei Fahrstrecken unter Ihren Annahmen und schätzt das daraus resultierende Auspuff-CO₂. Er belegt weder eine tatsächlich erzielte Klimawirkung des Projekts noch CO₂-Neutralität oder eine Kompensation.
LASSEN SIE UNS DARÜBER SPRECHEN.
Ein guter Kreislauf
beginnt im Gespräch.
Sie haben eine Fläche, eine Frage oder eine Gemeinde im Kopf?
0151 25393071 ↗info@henselerkoordination.de ↗Ihr Ansprechpartner: Jonas Henseler
Henseler Koordination · Hüffelsheim
Gemeinde Grünschnitt ist ein Projektkonzept. Es werden hier keine Öffnungszeiten oder Annahmen eines bereits betriebenen Grünschnittplatzes zugesagt.
